ioBroker im Docker
erste Virtualisierungsversuche
Das mit den SD-Karten war schon irgendwie doof. Zum einen sind die Karten recht langsam, möchten nicht so gerne viele Lese/Schreibzugriffe und ich kann jetzt auch nicht anfangen anstelle der SD-Karte eine SSD dranzuhängen. Würde dann auch schwer/teuer werden, wenn ich dann anstelle mit SD-Karten mit SSDs zum Backup jongliere.
Docker
ioBroker läuft doch auch im Docker - da hat der User BUANET schon einiges bereit gestellt. Das wollte ich mir anschauen. Also habe ich mir einen kleinen Intel NUC gekauft und da Ubuntu, Docker und ioBroker installiert. Jetzt könnte man doch den Docker-Container wegsichern und wenn was schief geht wieder herstellen. DAS ist doch ne gute Sache. Zu dem Zeitpunkt war mir aber noch nicht klar, dass Docker schön zwischen "dem Programmteil"/Docker-Image und den - sagen wir mal - Nutzdaten/Konfigurationseinstellungen trennt. Man könnte schön sagen: die Installation vom ioBroker liegt auf einem Storage und das Image liegt auf dem Raspberry und er baut sich das beim Containerstart schön zusammen. Hätte man machen können, wäre auch einfacher gewesen - habe ich aber nicht. Also wurde der Docker-Container immer mal gestoppt u alles wegkopiert - auch wieder ein Ausfall u manuell - aber man musste keine SD-Karten jonglieren u es ging auch deutlich schneller. Zudem musste man sich mit dem Rest der Docker-Architektur mal auseinander setzen. Sämtliche Ports der verschiedenen Adapter mussten "aus dem Dockernetzwerk" gereicht werden, Callback-Adressen in den Adaptern konfiguriert werden und so weiter. So war ich definitiv noch nicht am Ziel.
Eines Tages wurde der ioBroker aber zu ressourcenhungrig (habe nun über 50 verschiedene Instanzen laufen) und ich musste auf etwas stärkeres gehen. Dieses Mal aber nicht so halbgar - sondern richtig!